64bit: Krieg der Betriebssysteme
Monday, November 05th, 2007 | Author: Jan Lachnit

Ein großer Kampf steht uns bevor, meine Brüder und Schwestern. Ein Kampf der alles verändern wird, dessen Ausgang entscheidet, welches Betriebssystem die 64bit Ära beherrschen wird. Die Weisen sagen, dass 2008 der Umstieg von 32bit auf 64bit Prozessoren auch bei billigen Rechnern geschehen wird und dass nur das Betriebssystem bestehen kann, das darauf vorbereitet ist. Beim letzten Sprung (von 16 auf 32bit) wurde das führende Betriebssystem DOS durch Windows 3.0 abgelöst, obwohl 3.0 alles andere als ausgereift war. Was wird dieses mal geschehen? Mit 64bit Architektur und Betriebssystem ist die Verwendung von mehr als 4Gb Arbeitsspeicher möglich. Das wird schon bald Standard sein und dadurch den Betriebssystem-Wechsel erzwingen.
Also werfen wir einen kleinen Blick auf die möglichen Kandidaten:
Vista-64… hat das irgendwer grad installiert? Niemand? Wieso?… Achso, es gibt kaum 64bit Treiber und auch praktisch keine Software, die für 64bit geschrieben wurde… tja was soll man dazu sagen?
MacOS X unterstützt 64bit Prozessoren schon ganz gut, ist aber nicht für PCs optimiert. MacOS X läuft am besten auf “Mac-Hardware”. Die Qualität lässt sich gerade nur dadurch so hoch halten, dass Apple bestimmt, was in den Kisten ist und was darauf läuft. Es ist also fraglich, ob Apple überhaupt Interesse daran hat, den PC Markt zu übernehmen oder ob sie lieber weiter ihrem äußerst erfolgreichen Konzept treu bleiben.
Was bleibt übrig? Linux. Ja, Linux unterstützt 64bit Architekturen schon eine Weile. Außerdem dominiert Linux sowieso schon den Server-Bereich. Es gibt genug funktionierende Treiber und Software, an sich wäre Linux für die Übernahme bereit. Wären da nicht einige allgemeine Linux-Probleme:
- Linux ist von Geeks für Geeks: Usern, die keine Lust haben, sich auch ein bisschen mit dem eigenen Computer auseinander zu setzen, erscheint Linux oft zu kompliziert und unpraktisch.
- Das Critical-Mass Dilemma: Ein einfaches Beispiel sind PC-Spiele. Sie werden für Windows geschrieben, weil die meisten Spieler Windows benutzen. Die benutzen deshalb kein Linux, weil - Oh Wunder! - die meisten Spiele nicht nativ darauf laufen. Es gibt Dutzende solcher Teufelskreise, die Linux am Durchbruch hindern.
- Multimedia Unterstützung: Leider sind die gängigen Multimedia Formate wie MP3 lizensiert und können deshalb nicht ohne Lizenzgebühr mitgeliefert werden. Wenn man weiß wie kann man sie aber normalerweise schnell und einfach umsonst nachinstallieren.
Windows, MacOS X und Linux werden es wahrscheinlich unter sich entscheiden, aber ich behaupte man kann trotz allem noch nicht sagen, wer als Sieger hervor geht. Persönlich hoffe ich natürlich auf Linux, doch kann Tyrann Microsoft überhaupt noch vom Thron gestoßen werden? Wenn es überhaupt möglich sein sollte, dann jetzt. Die Chancen stehen auch nicht so schlecht für Linux seitdem Ubuntu Linux auch Nicht-Geeks näher bringen konnte. Das kommende Ubuntu 8.04 wird dieses mal sogar Long-Term-Support (LTS) besitzen, um so Institutionen und Firmen überzeugen zu können. Doch was macht Apple? Steve Jobs ist nicht dumm, hat er vielleicht doch noch ein Ass im Ärmel?
Für weitere Informationen und eine tiefer gehende Betrachtung, hier meine Quelle: World Domination 201. Das Paper erläutert nicht nur das ganze Phänomen näher, sondern nennt auch einige strategische Tipps wie Linux diesen Kampf gewinnen kann.

Tuesday, 27. November 2007
wo ich mir grad das Bild so anschaue…. warum hat Linux eigentlich den Pinguin?? ich meine, warum ausgerechnet einen Pinguin und nix anderes? ^^
Tuesday, 27. November 2007
Hier ist die Geschichte:
“Linus Torvalds kündigte im Juni 1996 ein Logo für Linux an: den Pinguin. Entscheidend bei der Auswahl war 1993 ein Aquariumsbesuch in Canberra während einer Auslandsreise nach Australien. Torvalds empfand dort eine starke Sympathie für die sehr kleinen Fairy-Pinguine (Zwergpinguine). Als er dann 1996 ein „hübsches“ Logo suchte, kam er gleich auf die Pinguine zurück. Doch nach der Bekanntgabe glaubten manche Leute nicht, dass ein kleiner, dicker Pinguin die Eleganz von Linux widerspiegeln könne; es gab Personen, die stattdessen einen Fuchs als Logo vorschlugen. Darauf verteidigte Torvalds sich mit dem Argument: „Sie haben wohl noch nie einen wütenden Pinguin gesehen, der mit über 100 mph auf einen zurast.“ “
von wikipedia
Tuesday, 7. October 2008
Bisher ist der Tenor das ein hoher Prozentsatz an Unternehmen Vista überspringt und erst mit Windows 7 das XP austauscht