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How to make a Movement large

Sunday, April 25th, 2010 | Author: Luisa Federwisch

Wenn ihr gestern Nachrichten gehört oder gesehen habt, habt ihr es sicher mitbekommen: Die Menschenkette gegen Atomkraft anlässlich des 24. Jahrestages des GAUs von Tschernobyl war ein voller Erfolg. Natürlich war ich wieder dabei… ich konnte gar nicht anders. ;)

Auf einer 120 km langen Strecke vom AKW Brunsbüttel über das AKW Brokdorf und durch Hamburg bis zum AKW Krümmel haben wir eine Kette aus Menschen gebildet. Und entgegen allen Befürchtungen, die Strecke wäre viel zu lang, die benötigten 60.000 Menschen würden nicht zusammenkommen, und die Aktion würde scheitern, hat es doch geklappt. Ich wollte die Zahl erst gar nicht glauben als sie durch Mundpropaganda verbreitet wurde. Aber es ist offiziell: 120.000 Menschen haben sich an der Kette beteiligt! Die Aktion war das Thema Nummer 1 in der Tagesschau. Die Anti-Atomkraft-Organisation .ausgestrahlt, die die KettenReAktion mit organisiert hat, hat sehr sehenswerte Luftaufnahmen der Menschenkette gemacht. Es war schon beeindruckend, wenn man mal ein paar Schritte aus der Kette rausgetreten ist und sich umgeschaut hat: die Menschen standen dicht an dicht und es war keine Ende zu sehen. Es gab zwar auch weniger gut besuchte Abschnitte in der Kette, aber ich war direkt beim AKW Krümmel mit Tausenden anderen Menschen. Weitere hübsche Bilder (eins mit mir drauf) und einen kurzen Bericht gibt’s auch hier.

Neben den 120.000 Menschen in der Kette, potestierten außerdem 6.000 am Zwischenlager in Ahaus und weitere 20.000 Menschen umzingelten das AKW Biblis. Das heißt, zusammen waren gestern 146.000 Menschen gegen Atomkraft auf der Straße! “Wo kommen die alle her?,” habe ich mich gefragt als ich die Zahlen gehört habe. Wenn ich an die größeren Aktionen der letzten Jahre zurückdenke, bei denen ich dabei war, ist das ein ganz rapides Wachstum. Am 8. November 2008 in Gorleben haben 16.000 Menschen protestiert, letztes Jahr am 5. September in Berlin waren es 50.000. Und jetzt, ein halbes Jahr später, ganze 146.000!

Woran es liegt, dass mehr und mehr Menschen gegen Atomkraft auf die Straße gehen, kann ich gar nicht sagen. Diese Entwicklung überrascht mich selbst ein wenig, aber sie macht vor allem Mut und Hoffnung. Sicher spielt die Regierung mit ihren Plänen zur Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke eine nicht unwichtige Rolle. Die Mobilisierung zu den Aktionen scheint mir zuzunehmen, für die KettenReAktion gab es überall Plakate an den Straßen und hier in Kiel habe ich an fast jeder Ampel, an der ich in der letzten Zeit stand, einen entsprechenden Aufkleber gesehen. Aber das Thema ist natürlich auch absolut aktuell und rückt wohl durch die immer wiederkehrenden Diskussionen und Aktionen wieder in das Bewusstsein von mehr Menschen. Und nicht zuletzt machen die Demos einfach auch eine Menge Spaß. :D

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Save humanity!

Saturday, February 27th, 2010 | Author: Luisa Federwisch

January 2010 Global mean temperature anomaly (NASA)

Endlich mal wieder ein richtiger Winter! Mit Schnee und Eis und Kälte. Und das schon seit Wochen! Wer hätte gedacht, dass es sowas nochmal gibt, wo sich doch die Erde so schnell erwärmt. Vom Klimawandel redet irgendwie zur Zeit kaum noch jemand, nur von Schneemassen und Winterchaos. Ist es schon so weit gekommen, dass wir nicht mehr wissen, wie ein vernünftiger Winter aussieht? Nach den warmen Wintern der letzten Jahren ist das jetzt endlich mal wieder … einer der global wärmsten Winter?! Stefan Rahmstorf, Ozeanograph und Klimaforscher am PIK, schreibt in seinem (sehr empfehlenswerten) Blog: “[...] global war es der viertwärmste Dezember. Der November 2009 war übrigens global der wärmste November seit Beginn der Aufzeichnungen.” Und 2009 insgesamt? “Global war 2009 das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor 130 Jahren [...]” Die Grafik oben (Quelle: NASA) zeigt übrigens die Temperaturunterschiede des Januars 2010 zum langjährigen Mittelwert (1951-1980).

“…Thus human beings are now carrying out a large scale geophysical experiment of a kind that could not have happened in the past nor be reproduced in the future. Within a few centuries we are returning to the atmosphere and oceans the concentrated organic carbon stored in sedimentary rocks over hundreds of millions of years.”
(Roger Revelle & Hans E. Suess, 1957)

Also nix mit globaler Abkühlung. Und nun? Nach der enttäuschenden UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen, ist ja irgendwie die Luft raus. Beschlossen wurde nichts und geändert hat sich nichts. Wir sehen einfach erstmal weiter zu, wie die globale Temperatur steigt, Extremwetterereignisse zunehmen, der Ozean versauert, der Meeresspiegel ansteigt und Menschen zu Klimaflüchtlingen werden. Die Politik greift nicht ein. Und das obwohl eine riesige Bürgerbewegung mobilisiert wurde: In Kopenhagen demonstrierten an die 100.000 Menschen für ein ehrgeiziges und faires Klimaschutzabkommen. Am gleichen Tag gab es weltweit Aktionen für den Klimaschutz in über 3.000 Städten. Eine Klima-Petition von AVAAZ, die Staats- und Regierungschefs auch nach Kopenhagen daran erinnert, dass sie noch eine Aufgabe zu erledigen haben, hat fast 15 Millionen Unterzeichner.

“As discussed in the TAR [Third Assessment Report], most models also indicate that known technological options could achieve a broad range of atmospheric stabilization levels but that implementation would require socio-economic and institutional changes.”
(IPCC Special Report on Carbon Dioxide Capture and Storage, 2005)

Obwohl die COP15 Konferenz in Kopenhagen ohne konkrete Ergebnisse blieb, scheint sich langsam etwas zu verändern. Die Klimawandelproblematik hat in dieser Konferenz zum ersten Mal die höchste politische Ebene erreicht, da die Verhandlungsführenden der über 100 teilnehmenden Länder nicht in der Lage waren eine Einigung zu finden, sodass die Regierungschefs selbst am letzten Tag den Copenhagen Accord entwerfen und verhandeln mussten. Doch die Politik bewegt sich langsam (für meinen Geschmack zu langsam), sodass ein internationales Abkommen als treibende Kraft fehlt. Dabei gibt es ein schönes Beispiel dafür, dass sich gemeinsames Handeln zur Lösung eines globalen Problems lohnt. Nach ersten Beobachtungen in den 70er Jahren, wurde 1985 das Ozonloch über der Antarktis bestätigt. 1987 wurden im Montreal-Protokoll Maßnahmen beschlossen, um dem Ozonloch entgegenzuwirken, wie zum Beispiel das FCKW-Verbot. Es trat 1989 in Kraft. Und jetzt berechneten aktuelle Computermodelle, dass sich die Ozonschicht bis 2060 oder 2070 wieder erholt haben könnte.

Der Antrieb zur Rettung des Klimas kommt jedoch von unten: von den Menschen, einzelnen Firmen, Städten und Staaten. Während die Politik sich nicht einigen kann, realisieren immer mehr Menschen die Dringlichkeit des Problems und handeln einfach selbst. Firmen und Institutionen erarbeiten Pläne, um weniger CO2 zu produzieren. Und einige Staaten setzen sich eigenständig Emissionsreduktionsziele, die sie bis zu einem bestimmten Jahr erreichen wollen. Während z.B. die EU sich nur auf eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 20% bis 2020 festlegen wollte, hat Deutschland sich 40% bis 2020 zum Ziel gesetzt.

Prof. Mojib Latif brachte neulich in einem Vortrag einen schönen Vergleich: Wenn man uns sagen würde, dass ein Flugzeug mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 % abstürzen könnte, dann würde keiner damit fliegen. Aber wenn man uns sagt, dass die schlechtesten Szenarios für den zukünftigen Klimawandel mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 % eintreffen, dann finden wir das nicht überzeugend. Bevor im großen Stil etwas gegen den Klimawandel unternommen wird, wollen wir erst sicher sein, dass er auch wirklich so eintritt wie vorhergesagt. Bei einem Flugzeugabsturz aber sind 10 % Wahrscheinlichkeit schon zu viel…

Letztendlich bleibt nur zu sagen:
Save humanity! (the planet will recover…)

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Remember Tschernobyl

Saturday, April 25th, 2009 | Author: Luisa Federwisch

Die Gegend um Tschernobyl - fotografiert von Elena Filatova

Heute waren Jan und ich auf unserem ersten Smart Mob (eine Art Flash Mob). Ungefähr 20-25 junge Menschen fanden sich um 11 Uhr an einem Platz in einer Kieler Einkaufstraße ein, als eine Sirene ertönte und alle (inklusive Jan und mir) umfielen. Einige andere Personen in weißen Schutzanzügen kamen, um die Umrisse unserer Körper mit Kreide auf’s Pflaster zu zeichnen. Jemand teilte den umstehenden Passanten über ein Megaphon mit, was vorgefallen war.

Der 26.04.1986 war der Tag des GAUs im Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine. 23 Jahre danach hat sich am explodierten Reaktorblock 4 nicht viel geändert. Im Inneren des Blocks ist die Situation noch weitgehend so wie zum Zeitpunkt der Katastrophe. Er ist nur mit einem provisorischen, durchlässigen Sarkophag “geschützt”. Erst 2007 wurde der Bau eines neuen Sarkophags in Auftrag gegeben. Es gibt auch keinen Grund zur Eile. Viele Menschen aus den verstrahlten Gebieten sind schließlich schon gestorben oder aus ihrer Heimat vertrieben worden.

Die Erinnerung an den Unfall verblasst langsam, doch immer mehr Atomkraftgegner kommen zusammen, um das nicht zuzulassen. An diesem Wochenende gab und gibt es Aktionen, Demos und Kundgebungen in ganz Deutschland. Wer dabei (noch) nicht selbst aktiv werden will, kann sich bis zur Bundestagswahl am 27.09.2009 eine Meinung zur Atomkraft bilden, denn die Wahl entscheidet auch über die Zukunft der deutschen Atomkraftwerke.

Es gibt sehr sehenswerte Bilder aus der Gegend um Tschernobyl, u.a. hier. Auch interessant sind die ersten Tagesschau-Berichte über den Unfall: “Ist eine Gefährdung der Bevölkerung der Bundesrepublik auszuschließen?” - “Ja. Absolut auszuschließen.”, sagt Innenminister Zimmermann.

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126.000

Wednesday, January 28th, 2009 | Author: Luisa Federwisch

Atommüllfässer im Versuchslager Asse

Wer Müll verursacht, muss ihn auch fachgerecht entsorgen.

Diese Idee scheinen unsere vier großen Stromkonzerne (EnBW, Eon, RWE und Vattenfall) nicht sonderlich zu mögen. Man muss sich nur mal das “Versuchsendlager” Asse anschauen:

126.000 Atommüllfässer liegen im alten Salzbergwerk Asse. Viele sind beschädigt oder durchgerostet. (Meldung von Greenpeace, Förderer-Nachrichten Nov./Dez. 2008)

Das liegt einerseits daran, dass die Fässer bei ihrer Einlagerung zwischen 1967 und 1978 einfach übereinander gekippt wurden, anstatt sie ordentlich aufzustellen. Dazu kommt nun noch, dass der Salzstock nicht dicht ist. Jeden Tag dringen laut Greenpeace 12 Kubikmeter Wasser ein, die sich dort ansammeln und sowohl die Fässer als auch den Salzstock selbst anfressen. Das Gestein ist scheinbar so porös, dass der ganze Stock in nicht allzu ferner Zukunft einstürzen könnte.

Und was machen unsere lieben Volksvertreter nun?

Fast in einer Nacht- und Nebelaktion will die große Koalition am kommenden Freitag (30.01.2009) das Atomgesetz so ändern, dass nicht mehr die Atomkonzerne, sondern die Allgemeinheit die Kosten für den Atommüll in der Asse zahlen soll. Erst am Donnerstag (22.01.2009) haben die Fraktionen von SPD und Union einen entsprechenden Änderungsantrag eingebracht - am Freitag soll die Novelle des Atomgesetzes im Bundestag abschließend beraten und abgestimmt werden.

Wieder einmal sollen also die Stromkonzerne auf Kosten der Allgemeinheit finanziell entlastet werden – im Fall des einsturzgefährdeten Atommülllagers “Asse II” geht es um bis zu 2,5 Milliarden Euro. (Quelle: .ausgestrahlt)

Die Entscheidungsträger haben wohl keine Lust mehr sich damit zu befassen und meinen, die Bürger möchten das sicher gerne tun. (Die scheinen sich doch sowieso in letzter Zeit wieder verstärkt für das Thema zu interessieren…) Doch da sie uns das ja so kurzfristig nicht mitteilen konnten, hat .ausgestrahlt das übernommen und diese Information verbreitet. Außerdem haben sie eine Email-Aktion gestartet, mit der wir den Bundestagsabgeordneten zu ihrer tollen Idee gratulieren können.

Also dann mal los, schließlich läuft die Abstimmung schon diesen Freitag! :)

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Die Tropenholz-Mafia

Monday, January 12th, 2009 | Author: Luisa Federwisch

illegaler Holzeinschlag in Kambodscha

Im Norden Kambodschas ist man bereit zu kämpfen. Aus einem Dorf am Mekong brechen zwölf Männer auf in den tropischen Regenwald. Sie jagen Holzfäller. Chat Wutty führt sie an. Er sagt: “Wir haben keine andere Wahl. Wir müssen selbst unseren Wald beschützen.”
Doch das Unternehmen “Dschungel-Patrouille” ist gefährlich. Die kriminellen Holzdiebe sind bewaffnet. Was haben die Dörfler dem schon entgegenzusetzen? Einen Dorfpolizisten mit einer alten Kalaschnikov. Die Ausrüstung besteht aus zehn Mopeds, einem Plastikkanister Sprit, einem Kochtopf und einem Sack Reis. Die “Auslandsreporter” fahren mit und filmen den Urwaldeinsatz mit ihren kleinen Kameras.
Nach einer Nacht im Dschungel hört die Truppe schon im Morgengrauen das Kreischen der Motorsägen tief im Wald. Die Jagd beginnt - Motocross mit Mopeds durch Matsch und Flüsse. Schließlich stößt die Dschungel-Patrouille auf ein illegales Sägewerk, mitten im Urwald. Die Dorfbewohner stecken das Sägewerk kurzerhand in Brand.

Klingt nach Action-Thriller? Ist Realität. Zu sehen am 14. Januar (diesen Mittwoch) um 18.00 Uhr auf Phoenix. (Informationen zur Reportage “Die Tropenholz-Mafia” stammen von: Rettet den Regenwald e. V.)

Manfred Ladwig und Thomas Reutter waren drei Wochen lang im südostasiatischen Regenwald unterwegs. In Laos, Kambodscha und Vietnam. Auf den Spuren der Holzmafia. Als Touristen getarnt haben sie mit kleinen Kameras den Raubbau in den artenreichsten Regenwäldern des Globus dokumentiert. Sie sind den riesigen Holzlastern nach Vietnam gefolgt, dorthin wo das Holz verarbeitet wird. In Vietnam wird das Raubholz zu legaler Ware. Hier gibt es kein Gesetz zum Schutz des Tropenwaldes. Kein Importverbot, keine Handelsrestriktionen, keine Kontrollen. Die Fabriken in der Hafenstadt Quinon produzieren Gartengarnituren und Hollywoodschaukeln für den Export, auch für den deutschen Markt. Die vietnamesischen Hersteller verkaufen ihre Tropenholzware unter anderem auf der internationalen Gartenmöbelmesse in Köln. Denn auch in Deutschland gibt es kein Urwaldschutzgesetz.

Weil es wieder und wieder nicht durchkommt. Da hat die Holzindustrie wohl eine stärkere Lobby als die NGOs, und so blieben die Gesetzesinitiativen der Grünen und auch der Vorschlag von Greenpeace bisher erfolglos.

Am schlimmsten ist es mit dem illegalen Holzeinschlag zur Zeit in Südostasien, worüber wir schon einmal berichtet haben. Dabei hat Indonesien eine der höchsten absoluten Entwaldungsraten der Erde. Nach Prognosen des Umweltprogrammes der Vereinten Nationen (UNEP) werden bis zum Jahr 2022 - schon in 13 Jahren - 98 % der indonesischen Wälder degradiert oder verschwunden sein. Was die endgültige Ausrottung der jetzt schon stark bedrohten Orang-Utans zur Folge hätte.

Was kann man also tun?

Erst einmal ist es wichtig, sich zu informieren, woher das Holz oder Holzprodukte, die man kauft, stammen. Viele Baumärkte verkaufen z.B. Tropenhölzer und die meisten Leute wissen gar nicht, was sie da eigentlich kaufen. Dabei sollte die Herkunft bzw. die Baumart eigentlich am Produkt gekennzeichnet sein. Man muss nur darauf achten - oder einfach mal nachfragen. Sehr hilfreich ist auch der Holzratgeber von Greenpeace: hier.
Am besten wäre es natürlich, nur Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu kaufen. Dabei werden nämlich keine Primärwälder zerstört. Nachhaltige Forstwirtschaft erkennt man z.B. am FSC-Siegel.

Noch viel wichtiger finde ich aber den Umgang mit Papier und Papierprodukten! Denn davon verbraucht die Menschheit so erschreckend viel, dass man meinen könnte, es wäre ein unerschöpflicher Rohstoff.

Around the world we use around 1 million tonnes of paper every day, with half of the trees cut down commercially ending up in paper products. Yet much of this paper use is wasteful and unnecessary. [...] despite advances in digital technology we have become careless in our use of paper and too often take it for granted. Europeans and North Americans, only 10% of the world’s population, use half of the world’s paper products, 6 times the world average. (Quelle: WWF)

Achtet doch mal darauf, wie ihr mit Papier umgeht. Versucht, weniger zu verbrauchen und z.B. daran zu denken, dass ein Blatt Papier zwei Seiten hat. Eine Menge Papiermüll ist unnötig und kann leicht vermieden werden (so wie unerwünschte Werbung, haufenweise Verpackungen, auch Geschenkpapier, und das ganze Papierzeug bei Fastfood). Doch vor allem auf eines sollte man achten: Recycling-Papier oder Produkte mit Zertifizierung (FSC oder Blauer Engel). Die sind wirklich nicht schwer zu bekommen, seien es Schreib- und Druckpapier, Taschentücher oder Toilettenpapier. Denn schließlich kann es nicht richtig sein, dass uns selbst Jahrhunderte alte Bäume am Arsch vorbeigehen und in der Kanalisation landen.

Und nochwas: Spread the message! ;)

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