Effizient in der Klausurenzeit
Monday, January 14th, 2008 | Author: Jan Lachnit
Vielleicht geht es euch gerade ähnlich: Die Klausuren stehen an und ich bin wiedermal ein bisschen hinterher mit dem Lernen. Nicht, dass ich das nicht erwartet und mehr oder weniger bewusst eingeplant hätte, aber wenn es erstmal losgeht mit dem Lernstress, dann sieht alles doch knapper aus, als man es sich vorher vorgestellt hatte. Da die Zeit knapp ist, muss ich besonders effizient arbeiten. Doch das ist gar nicht so einfach. Selbst wenn ich mir (nachher) einen guten Lernplan gebastelt habe, heißt das nicht, dass ich optimale Effektivität erreichen kann. Darum werde ich dieses Mal zusätzlich noch auf folgende fünf Punkte achten:
1. Ernährung
Um meinen Körper und damit mein Gehirn möglichst effizient zu halten, werde ich besonderen Wert auf ausgewogene und regelmäßige Mahlzeiten legen. Das heißt im Endeffekt: Vollkornbrot, Käse, Orangensaft (Direktsaft, diese Konzentratscheiße kommt mir nicht ins Haus), Bananen, Zwiebeln und Knoblauch. Das muss reichen. Selbstverständlich gebe ich mich nicht mit zugesetzten Vitaminen oder gar Vitamintabletten zufrieden. Dass die nicht so gut sind wie ihre natürlich gebildeten Gegenstücke, habe ich mir ja immer schon gedacht. Vor kurzem habe ich sogar von einer Studie gehört, die belegt, dass Vitamintabletten etc. nicht nur zum großen Teil wirkungslos, sondern teilweise sogar schädlich sind.
2. Sport
Ich werde weiterhin regelmäßig ins Aikido-Training gehen und kann auch jedem anderen empfehlen, sich während der Klausurenzeit sportlich zu betätigen. Bewegung ist nicht nur wichtig als Ausgleich zum Lernen, sondern sorgt zudem noch dafür, dass auch das Blut weiterhin schön in unserem Körper zirkuliert und unser Gehirn möglichst gut mit Sauerstoff versorgt.
3. Schlaf
Ich war noch nie der Typ, der bis nachts um 3 lernt, aber dieses Mal werde ich zudem noch darauf achten, dass ich jeden Tag auch genug Schlaf bekomme. 8 Stunden sind absolutes Minimum. Ich denke da eher an 10 Stunden. Viele sehen Schlaf irgendwie als verschwendete Zeit, aber ich glaube, die paar Stunden, die man im Bett länger verbringt, zahlen sich nachher durch die erhöhte Effizienz eines ausgeschlafenen Gehirns aus. Fakt ist, wer nicht genug schläft, dem fehlt Konzentration und das ist das Schlimmste, das einem passieren kann, wenn man lernen möchte.
4. Schokolade
Um trotz des ganzen Stresses motiviert zu bleiben, werde ich mich mit Schokolade dopen. Ich hab zwar gehört, dass Schokolade anscheinend doch keine Glücksgefühle auslösen soll, aber ich mag sie trotzdem. Schokolade kann man nicht nur gut als Belohnung für einen erfolgreichen Tag nehmen, sondern auch für einen kleinen, kurzzeitigen Zucker-Energieschub nutzen.
5. Stress
Stressig wird es so oder so, daran kann ich jetzt nichts mehr ändern, also muss ich sehen, wie ich mit dem Stress umgehen werde. Ungeschickterweise fällt Sex zur Stressbekämpfung flach (misslungener Wortwitz)
. Dann werde ich es eben mit Meditation versuchen. Das lindert nicht nur den Stress, sondern steigert auch die Konzentration. Hoffentlich muss ich nicht die ganze Zeit an Sex denken…
Tja, ich hoffe, ich habe neben all dem noch Zeit zum Lernen.
Zeit für weitere mindfunk-Posts habe ich allerdings erstmal nicht mehr. Aber nicht verzagen, Luisa ist ja auch noch da und die hat dieses Semester ein wenig mehr Zeit. Einen Post hat sie mir schon versprochen und ich bin gespannt, denn es geht diesmal um etwas ganz anderes…
Naja wie dem auch sei, ich wünsch euch viel Spaß beim Lernen und hoffe, wir bekommen auch alle das, was wir verdienen, wenn nicht sogar was besseres
Category: random jazz | 2 Comments
